Immobilienpreise Luxemburg 2026: Was die Zahlen verraten

Analyse • Immobilienmarkt

Was die Zahlen
de 2026 enthüllen

und warum jetzt der richtige Zeitpunkt zum Handeln ist

Sinkende Verkaufspreise, Rekordmieten, rückläufige Transaktionen. Die neuesten Daten, die diesen Monat veröffentlicht wurden, zeichnen Anfang 2026 ein beispielloses Bild des Marktes. Hier ist, was das konkret für Sie bedeutet.

📉

Die Verkaufspreise sinken – eine Gelegenheit für Käufer

−2,3% Auf ein Jahr
T1 2025 → T1 2026
8 177€ Durchschnittspreis
National pro m²
11 569€ Quadratmeterpreis in
Luxemburg-Stadt
12 864€ Belair — Quartier
die teuerste

Dieser Trend ist Teil einer langen Korrektur: Nach −9,1% im Jahr 2023 und −5,2% im Jahr 2024, die Preise waren 2025 leicht gestiegen (+1,6%), bevor sie Anfang 2026 wieder zu fallen begannen.

In Luxemburg-Stadt sind die Rückgänge deutlich bei Neudorf-Weimershof (−5,6%), au Kirchberg (−4%) und an Cents (−3,1%). Nur Cessange, Dommeldange und Hamm widersetzen sich leicht dem Anstieg.

Nord
Günstigste Region
−5,5% / an
Zentrum
Teuerste Region
−2,9% / an
Est
−3,5% / an
Westen
−1,1% / an
Sud
Grenzgebiet
+1,2% / an
🏗️

Das Neue stürzt ein, das Alte widersteht

−62,4% Neuverkauf
auf ein Jahr
149 VEFA Transaktionen
T4 2025
996 Appartement alt
verkauft T4 2025
648 Verkaufte Häuser
T4 2025

Das Statec bestätigt es: Der Gebrauchtmarkt ist das widerstandsfähigste Segment. Mit 996 Verkäufen im 4. Quartal 2025 liegt das Unternehmen nahe an den Werten vor der Krise – im Vergleich zu einem Durchschnitt von 1.083 Verkäufen/Quartal zwischen 2017 und 2021.

Das Los des Neuner (VEFA) bleibt das Hauptschwäche des Marktes. Nur 149 Transaktionen im 4. Quartal 2025, weit entfernt vom Durchschnitt vor der Krise von 714 Verkäufe pro Quartal.

🔺

Die Mieten sinken hingegen nicht

30,94€ Durchschnittlicher Lohn
/m²/Monat März 2026
+6,65% Mieterhöhung
in einem Jahr
34,23€ Durchschnittlicher Lohn
Zentrum /m²
15–20 Bewerbungen nach
Anzeige in 48 Stunden

Das ist Das Paradoxon des luxemburgischen Marktes im Jahr 2026 Während die Verkaufspreise sinken, erreichen die Mieten ein Rekordniveau. März 2026 markiert mit 30,94 €/m²/Monat ein historisches Hoch.

Die Anstrengungsrate der Mieter erreicht 39% ihres Einkommens — knapp unter der Überlastungsschwelle von 40%. Der Anteil der Mieter stieg von 28% im Jahr 2013 auf 33% im Jahr 2023.

💡

Was das für Sie ändert

🏠 Sind Sie Käufer?

Die Preiskorrektur ist real. Das ist ein Fenster, auf das viele seit Jahren warten. Vergessen Sie nicht das Bëllegen Akt bis 40.000 € Steuerabzug pro Person (80.000 € für ein Paar) an Anschaffungskosten.

Sind Sie ein Verkäufer?

Der Markt für gebrauchte Immobilien bleibt aktiv. Wenn Ihre Immobilie preislich gut positioniert ist, finden Sie Käufer – die Käufer sind vorhanden, aber wählerischer als zuvor.

🔑 Sind Sie Vermieter?

Die Mietnachfrage ist außergewöhnlich hoch: 15 bis 20 Kandidaten in 48 Stunden. Ihre Immobilie direkt zu vermieten war noch nie so relevant.

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Quellen: Immotop.lu (April 2026) · Statec / Observatoire de l’habitat – Logement en chiffres Nr. 19 (März 2026) · L’essentiel · Paperjam · gouvernement.lu · atHome.lu